v.l.: Marco J. Riedl, Susanne Genevriere, Christine Rose, Kay Kulke, Damian Schipporeit, Christoph Tomanek, Katharina Schüttler, Stephan Kampwirth, Bella Bading, Stefan Gieren. | © NDR/Jiangshan Li

•  TIAN – Das Geheimnis der Schmuckstraße.  Ein dunkles Familiengeheimnis, das bis in Hamburgs Chinatown der 1940er Jahre zurückführt: Davon erzählt der Mysteryfilm TIAN – Das Geheimnis der Schmuckstraße, der im März und April in Hamburg für die Nordlichter-Reihe des NDR gedreht wird. Regie führt Damian Schipporeit. Das Drehbuch schrieben Georg Tiefenbach und Stefan Gieren, der den Film auch produziert. Die drei werden durch das Nordlichter-Nachwuchsprogramm von NDR, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) und nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen gefördert. Die Hauptrollen spielen Stephan Kampwirth und Katharina Schüttler. Zur Handlung: Als der Bauingenieur Michael Winter (Stephan Kampwirth) seine Arbeit verliert, wagt er gemeinsam mit seiner Frau Friederike (Katharina Schüttler) und der achtjährigen Tochter Selma (Bella Bading) einen Neustart in St. Pauli. Mithilfe von Michaels Schwiegervater Heinrich (Hermann Beyer) findet die kleine Familie ein neues Zuhause in der Schmuckstraße – inmitten der ehemaligen Chinatown Hamburgs. Doch auf der Wohnung, in der vor vielen Jahren die geheimnisvolle Chinesin Ouyang starb, scheint ein Fluch zu liegen. Der Neuanfang wird zum Albtraum: Friederike rutscht zunehmend in eine Schizophrenie ab, mit der sie seit Jahren kämpft. Als auch Selma erste Anzeichen der Krankheit zeigt, versucht Michael verzweifelt, seine Familie zu retten. Er will nicht glauben, dass böse Geister in dem Haus in der Schmuckstraße ihr Unwesen treiben. Als Friederike und Heinrich spurlos verschwinden, spitzen sich die Ereignisse zu – und Michael kommt mithilfe der Kneipen-Besitzerin Shuilian (Qingzhuo Fang) einem Geheimnis auf die Spur, dass bis in den Mai 1944 zurückreicht. Damals lösten die Nazis das Chinesenviertel auf …TIAN – Das Geheimnis der Schmuckstraße” wird von FICTION 2.0 produziert. Ein Sendetermin stand beim Verfassen dieses Textes noch nicht fest.
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Quelle: NDR-Pressemitteilung

Drehstart für Dogs of Berlin

Katharina Schüttler (4. v. l.) im Kreis einiger Kollegen beim Start der Dreharbeiten zur zweiten Staffel von Dogs of Berlin | © Netflix Pressestelle

• Dogs of Berlin. Mit Felix Kramer als Ostberliner Polizist Kurt Grimmer und Fahri Yardim in der Rolle des deutsch-türkischen Cops Erol Birkan nimmt ein explosives, hochkarätiges Ermittlergespann den Kampf gegen die düsteren Verbrechen der Berliner Unterwelt auf. Netflix, der weltweit führende Internet-Entertainment-Anbieter, investiert mit Dogs of Berlin weiter in europäische Inhalte und produziert die zehnteilige Serie gemeinsam mit der Produktionsfirma Syrreal Entertainment GmbH. Der weltweite Launch der Serie ist für 2018 geplant. Zum Cast gehören in den weiteren Rollen u.a. Katharina Schüttler, Anna Maria Mühe, Mohammed Issa, Deniz Orta, Katrin Sass, Sebastian Zimmler, Alina Stiegler, Hannah Herzsprung, Antonio Wannek, Mišel Matičević, Jasna Fritzi Bauer und Constantin von Jascheroff. 

Der Mord an einem deutsch-türkischen Fußball-Nationalspieler am Vortag eines internationalen Spitzenspiels versetzt Berlin in Aufregung. Stecken Neonazis aus Marzahn dahinter? Der türkische Familienclan des Fußball-Superstars? Irre Fußballfans? Die Berliner Mafia? Oder führt die Beweiskette gar in die höchsten Ämter der Hauptstadt?

Außergewöhnlich, wuchtig und modern erzählt Dogs of Berlin die Geschichte zweier Polizisten, die in den Abgründen der Berliner Unterwelt ermitteln. Vor der schillernden Kulisse einer Großstadt, in der die Hochglanzwelt des Fußballs auf Rap-Stars aus Ost und West trifft und sich Drogenbanden, Neonazi-Terrorgruppen und die Berliner Mafia knallharte Auseinandersetzungen liefern, geraten ein Ostberliner Polizist und sein deutsch-türkischer Kollege als ungleiches Duo in ein Spannungsfeld aus Politik, Verbrechen und persönlichen Fehden.

• So weit das Meer (Arbeitstitel). Vor eineinhalb Jahrzehnten hat Wolf Harms (Uwe Kockisch) den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter erschossen und wurde verurteilt. Nach seiner Haftentlassung muss er erfahren, dass er den Falschen getötet hat. Regie führt Axel Barth nach dem Drehbuch von Paul J. Milbers und Sabine Radebold. In weiteren Rollen spielen Suzanne von Borsody, Katharina Schüttler, Imogen Kogge, Tom Radisch und andere.

Harms’ Selbstverständnis gerät ins Wanken. Hat er sich bisher zumindest moralisch im Recht gesehen, muss er sich nun eingestehen, dass er ein Mörder ist. Der Vergewaltiger seiner Tochter wurde nie zur Rechenschaft gezogen; die eigentliche Tat ist verjährt. Die Schuld, die Harms auf sich geladen hat, lässt ihm keine Ruhe. Er muss den wahren Täter finden. In der eigenen Familie will keiner mehr in den alten Wunden bohren – auch seine Tochter, die sich mittlerweile ein glückliches Leben aufgebaut hat, will nicht erneut in die Rolle des Opfers gedrängt werden.

Harms glaubt, dass der Verbrecher aus dem unmittelbaren Umfeld stammt. Seine Vermutung wird zur Gewissheit, als das Archiv mit den Akten von damals niedergebrannt wird. Offenbar lebt der Täter noch immer mitten unter ihnen. Jedermann wird zum Verdächtigen. Wie damals beginnt Harms, Grenzen zu überschreiten. Die einzige Chance, Erlösung zu finden, liegt ausgerechnet bei der Mutter des jungen Mannes, den Harms damals ermordete.

So weit das Meer ist eine Produktion der ndF: mbH, Unterföhring, im Auftrag des ZDF. Der Produzent ist Matthias Walther, die Junior Producerin Charlotte Groth. Die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Foto vom Drehstart für Fast perfekt verliebt

Drehstart für Fast perfekt verliebt: (v. l.) Harald Cremer (Kamera), Manfred Zapatka (Ernst), Katharina Schüttler (Isabel), Sinan Akkus (Regie), Aleksandar Jovanovic (Ivo), Doris Büning (Produzentin) | © ZDF/Marion von der Mehden

• Fast perfekt verliebt. Das Leben von Ingenieurin Isabel (Katharina Schüttler) verläuft in geregelten Bahnen. Sie verwendet all ihre Energie auf die Konstruktion eines Schiffs, das die Meere von Plastikmüll befreien soll. Doch ihr Vater Ernst (Manfred Zapatka) bereitet ihr Sorgen: Nach einem Schlaganfall benötigt er Betreuung. Da er allerdings schwer zufriedenzustellen ist, hält es keine Haushaltshilfe lange bei ihm aus. Durch Zufall lernen Vater und Tochter auf einer Feier Ivo (Aleksandar Jovanovic) kennen, der mit Ernst gleich auf einer Wellenlänge ist. Ohne viel über Ivo zu wissen, stellt Isabel ihn kurzerhand als Betreuer für ihren Vater ein. Obwohl Ivo und Isabel in zwei Welten leben, die gegensätzlicher kaum sein könnten, verlieben sich die beiden ineinander. Doch dann erfährt Isabel, dass Ivo im Gefängnis saß. Seit ihrer Scheidung von Ex-Mann Mads (Tim Ehlert) ist Isabel ein gebranntes Kind. Ist sie etwa wieder an den falschen Mann geraten?

Fast perfekt verliebt wird im Auftrag des ZDF von Cinecentrum Berlin Film- und Fernsehproduktion (Produzentin: Doris Büning) produziert. Verantwortliche Redakteurinnen im ZDF sind Nina Manhercz und Tanja Bares. Vor der Kamera stehen außerdem Marita Breuer, Carolyn Genzkow, Magdalena Helmig, Stefan Lampadius und andere. Regie führt Sinan Akkus nach dem Drehbuch von Birgit Maiwald und Jörg Tensing. Ein Sendetermin stand beim Schreiben dieser Meldung noch nicht fest.