Tatort: Bombenstimmung, Regie: Kaspar Heidelbach, Rolle Kathrin Stein, WDR/DasErste (Erstausstrahlung 12.10.1997)
Der Sportlehrer Hans Ziemann, angeklagt wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung von Abhängigen, ist nach einem Freispruch an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt. Ein Fernsehteam erwartet ihn auf dem Schulhof zu einem Interview. Als Ziemann das Schulgebäude verläßt, explodiert eine Bombe. Ziemann kommt ums Leben. Ballauf und Schenk von der Kripo Köln ermitteln nach allen Seiten.Sie befragen auch Kathrin Stein, das Mädchen, das Ziemann angezeigt hatte. Kathrin reagiert äußerst abweisend; für die Tatzeit hat sie ein Alibi. Erste Ergebnisse der Spurensicherung: Die Bombe war aus einfachem Schwarzpulver hergestellt. Ziemann ist durch einen Genickbruch – die enorme Druckwelle hatte ihn gegen die Wand geschleudert – ums Leben gekommen. Und: In der Tasche, in der die Bombe deponiert war, gab es zwei Zünder. Der Bericht über die Explosion ist inzwischen im Fernsehen gelaufen. Anbieter des Videos ist die Firma Grimme TV. Die Kommissare registrieren mit Erstaunen, daß Paul Grimmes Frau Helga in Kathrins Klasse unterrichtet. Kathrin stand bereits mehrfach bei Grimme vor der Kamera, zum Beispiel für einen Bericht über „Gewalt an Schulen”. Und schon wieder werden Ballauf und Schenk zum Tatort gerufen: Hubert Kamphofen, als Schüler ein „Überflieger“, als Verehrer von Kathrin auf verlorenem Posten, hat sich das Leben genommen. Sein Abschiedsbrief gibt Aufschluß darüber, daß er die Bombe gebaut hat. Für Schenk ist der Fall klar, aber Ballauf vermutet, daß Kamphofens Geständnis nur die halbe Wahrheit ist. Licht ins Dunkel der Ermittlungen bringen erst die Akten zum Ziemann-Prozeß: Der Lehrer war freigesprochen worden, weil er für die Tatzeit ein Alibi vorweisen konnte – und das hatte ihm ausgerechnet seine Kollegin Helga Grimme gegeben. Ballauf und Schenk ahnen, daß sie den Schlüssel zur Aufklärung der Tat in Händen haben… (Quelle: www.tatort-fundus.de)

Ausgerastet, Regie: Hanno Brühl, Rolle: Anne, DasErste (Premiere am 27.08.1997)
Freitagnacht trennt sich die 17jährige Anne (Katharina Schüttler) im Streit von ihrem Freund (Steffen Schröder) und dessen Clique (u. a. Roman Knika) vor der Discothek. Am Montagmorgen liest sie in der Zeitung, dass in jener Nacht in der Nähe der Disco ein Radfahrer mit 32 Messerstichen ermordet wurde. Die Polizei hält zwei Männer und eine Frau für tatverdächtig. Aber Anne beschleicht die schreckliche Ahnung, dass ihre Freunde die Mörder sein könnten… Regisseur Hanno Brühl (Vater von Daniel Brühl) geht es weniger um die Aufklärung eines Kriminalfalls als um authentische Bilder aus dem tristen Kölner Vorstadtmilieu. So gerät vor allem das gesellschaftliche Umfeld der entwurzelten Jugendlichen in den Blickpunkt. Katharina Schüttler liefert in der beklemmenden Studie eine Glanzleistung ab. (Quelle: www.tvspielfim.de)

Die 17jährige Anne (Katharina Schüttler) streitet sich mit ihrem Freund Dennis (Steffen Schroeder), läßt ihn zusammen mit Nicole und seinem Kumpel Raf in der Disco stehen und fährt alleine nach Hause. Am nächsten Morgen liest Anne in der Zeitung jedoch, das in der Nähe der Disco ein Junge brutal mißhandelt und getötet wurde. Die Beschreibung der Täter läßt Anne vermuten, das Dennis, Raf und Nicole die Täter sein könnten. Weil sie nicht weiss, mit wem sie darüber reden soll, schreibt Anne ihren Verdacht aber nur ins Tagebuch. Als ihr Vater allerdings das Tagebuch nach einem Streit mit Anne in die Finger kriegt, informiert er die Polizeit. Dennis wird verhaftet …  (Quelle: mali in www.ofdb.de | Online-Filmdatenbank)

Der Schrei der Liebe, Regie: Matti Geschonneck, Rolle: Lara Behrend, DasErste (Premiere am 05.03.1997)
Die Geschichte „Der Schrei der Liebe“ handelt von der Liebe zwischen zwei Männern. Zur Grillparty im Familienkreis bringt Lara Behrend (Katharina Schüttler) ihren ersten Freund, den gut aussehenden Yannis, mit. Yannis, der mit seinem Aussehen kokettiert, jobbt als Prostituierter. Als Laras Vater Holger Yannis’ Geheimnis entdeckt, empfindet der keine Abscheu, sondern ist in gleichem Maße verwirrt wie fasziniert. Mehr und mehr fühlt er sich zu Yannis hingezogen. Zunächst versucht er seine Gefühle zu verdrängen. Doch als Yannis zu den Behrends zieht, weil seine Mutter im Krankenhaus ist und er nicht allein sein möchte, kommt es zu einer intimen Beziehung zwischen den beiden Männern, die Lara nicht verborgen bleibt. Für sie bricht eine Welt zusammen. Auch ihre Mutter Simone ist überaus verletzt. Holger verlässt seine Familie, er möchte mit Yannis leben. Aber Yannis zieht es regelmäßig auf den Strich, er ist zu keiner Bindung bereit. Holger kehrt zu seiner Familie zurück, deren einstiges Glück jedoch zerbrochen ist. Die Nachricht, dass Yannis von einem seiner Freier schwer verletzt wurde, führt die Männer zunächst wieder zusammen. Schließlich wird der Wechsel zwischen Hass und Liebe zum Schicksal ihrer Beziehung. (Quelle: www.wikipedia.de)

Tochter Lara bringt ihren ersten Freund, Yannis, mit nach Hause. Er sieht ungewöhnlich gut aus und kokettiert damit. Dann entdeckt Vater Holger, dass Yannis als Stricher jobbt. Holger empfindet keinen Abscheu, sondern ist gleichermaßen verwirrt wie fasziniert. Die in ihm aufkeimenden Gefühle versucht er zu verdrängen. Doch es kommt wie es kommen muss: Lara sieht, wie ihr Vater und Yannis sich lieben. Für die Tochter bricht eine Welt zusammen…
Matti Geschonneck erzählt hier die tragische Geschichte einer Liebe, die so nicht existieren kann. Das Ganze tauchte er in eine unspektakuläre und klischeefreie, aber dennoch äußerst intensive Inszenierung. Dabei kommt dem Spiel der hervorragenden Darsteller der entscheidende Part zu, denn auf ihren Gesichtern – oft in Großaufnahme – spiegelt sich die Verwirrung der Gefühle glaubhaft wider. (Quelle: www.prisma-online.de)

• Alles auf die Siebzehn, Regie: Kai Christiansen, Rolle: Ina, ZDF
Svea und Poller lieben sich. Und sie haben beide einen Job – was fast schon ein Wunder ist in Rendsburg, der Kleinstadt mitten im norddeutschen Niemandsland. Denn Arbeit gibt es hier kaum, und die meisten jungen Leute gehen weg. Doch Svea und Pollerkönnen sich hier sogar ihren lang gehegten Traum einer gemein-samen Wohnung erfüllen. Kaum eingezogen, kommt es aber zur Katastrophe: Sveas Supermarkt reduziert die Stellen, und Pollers Butterdampfer soll von einem neuen Kapitän aus den roten Zahlen gefahren werden – und der hat gleich seine eigene Mannschaft mitgebracht. Plötzlich stehen beide auf der Straße. Um ihren Lebenstraum nicht zu gefährden, tun sie so, als sei nichts geschehen und täuschen sich gegenseitig weiter Arbeit vor. In Wahrheit schlagen sie stundenlang die Zeit tot und versuchen vergeblich, an Jobs und Geld zu kommen. Dabei verstricken sie sich in einem Geflecht von Lügen und Halbwahrheiten und entfernen sich immer mehr voneinander. Zu allem Überfluss werden sie auch noch von Sveas Schwester Ina erpresst. Als es eines Tages zum Knall kommt und das Lügengebäude einstürzt, trennen sie sich im Streit. Doch sie bekommen noch eine Chance. (Quelle: www.moviepilot.de)