Stubbe – Von Fall zu Fall: Tödliches Schweigen, Regie: Hans Werner, Rolle: Verena, ZDF (Erstausstrahlung am 4.12.2004)
Auf das Hamburger Kommissariat wird ein Bombenanschlag verübt. Unter den Augen Stubbes wird dabei eine junge Polizistin lebensgefährlich verletzt. Die Vermutung, dass es sich möglicherweise um einen politisch motivierten Anschlag handeln könnte, erhärtet sich nicht. Stubbes Ermittlungen im persönlichen Umfeld der Polizistin bleiben ergebnislos. Die Kommissare stehen vor einem Rätsel. Da meldet sich ein anonymer Anrufer und offenbart ihm, dass der Anschlag niemand anderem als Stubbe gegolten habe. Der Unbekannte, der mit eigenartig verzerrter Stimme spricht, gibt Wilfried Stubbe 36 Stunden ihn zu finden, ansonsten werde er sich rächen für etwas, was der Kommissar ihm einst angetan habe. Mit einem nächtlichen Überfall auf Christiane, die mittlerweile in einer WG in der Hamburger Innenstadt lebt, macht der Täter deutlich, wie ernst er es meint. Stubbe sieht seine Familie auf das Äußerste bedroht und holt Christiane ins Elternhaus zurück, wo sie zusammen mit Charlotte rund um die Uhr unter Bewachung steht. Fieberhaft durchkämmen Stubbe und Zimmermann alle alten Fälle auf der Suche nach einem entlassenen Mörder, von dem die Bedrohung ausgehen könnte. Als sich im Kreuzverhör der einzig konkret Verdächtige als unschuldig erweist, wissen die Kommissare nicht weiter. Stubbe ist im Wettlauf um Leben und Tod zur Untätigkeit verurteilt. Er zermartert sich den Kopf darüber, was er übersehen haben könnte. (Quelle: ZDF, zitiert nach www.fernsehserien.de)

Der Boxer und die Friseuse, Regie: Hermine Huntgeburth, Rolle: Jenny, ZDF (Premiere 17.09.2004)
Fränki, begabter Starfriseur, verfügt über eine weitere lukrative Einnahmequelle. Hier und da läßt er sich mit wohlsituierten älteren Damen ein. Die großzügige Vergütung bringt er dann mit den knackigen Exemplaren seines eigenen Geschlechts durch. Bis eines Tages Charlotte auftaucht und ihn heiratet. Als sie erkennt, dass sie einem Heiratsschwindler aufgesessen ist, bringt sie ihn hinter Gitter. Dort verliebt sich Fränki in den einfältigen, aber durchaus liebenswerten Boxer Mirco.
Der arbeitet an seinem Volksschulabschluß, während Fränki ihm in der gemeinsamen Zelle seine Lieblingsspeisen zubereitet. Nach der Haftentlassung erfährt Fränki, dass Mirco nur im Knast mit Männern kann. Damit nicht genug, sieht er sich der verliebten Charlotte gegenüber, die beschlossen hat, um ihn zu kämpfen.
Mirco stürzt sich voller Energie in das nächstbeste Abenteuer mit der zuckersüßen Jenny, während Fränki damit beschäftigt ist, Charlotte abzuschütteln. Gleichzeitig sucht Fränki nach einer soliden Perspektive, seinen Angebeteten zurück zu erobern. Er ebnet Mirco den Weg als Boxprofi und wird sein Manager.
Als besondere Überraschung kauft er einen Hund. Doch dann erwischt Fränki Mirko mit besagter Frau inflagranti und wirft ihn aus der Wohnung. In seiner Trauer um die verlorene Liebe beschließt er, ins Wasser zu gehen. Der Freitod misslingt. Mirco trifft indes seinen ehemaligen Knastbruder Enno und versucht sich mit wenig Erfolg im Straßengeschäft. Der Boxpromoter ist ihm auch auf den Fersen, weil Mirco seine Termine nicht eingehalten hat.
In seiner Not, und weil er auch erkennt, dass Frauen und Männer einfach nicht zusammen passen, findet Mirco den Weg zurück zur gemeinsamen Wohnung. Der Hund begrüßt ihn überschwenglich während Fränki unversöhnlich scheint…
…bis die Liebe siegt und sich zwei Menschen den Platz zurückerobern, an dem das Glück perfekt war – Überraschung inbegriffen. (Quelle: Presseheft zum Film)

Sehnsucht, Regie: Ciro Capellari, Rolle: Lisa Reimer, DasErste (Premiere am 28.06.2004)
Als die Studentin Lisa nach einem Unfall ins Krankenhaus eingeliefert wird, lernt sie den Arzt Alexander kennen, der sie auch operiert. Sie verliebt sich in ihn, und es stellt sich heraus, dass die beiden Nachbarn sind. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre, doch stets scheint etwas Seltsames zwischen ihnen zu stehen. Alexander verhält sich schwankend, mal ist er absolut zärtlich, dann wieder total abweisend. Als er auch noch seine Approbation verliert, setzen sich viele Szenen in Lisas Kopf zusammen, und ihr wird klar, dass Alexander Alkoholiker ist. Sie droht ihn zu verlassen, doch er bittet sie, ihm bei seinem Entzug zu helfen. Ganz allein, in seiner Wohnung, versuchen sie, diese Zeit zu überwinden. Immer wieder kommt es zu Rückfällen, furchtbaren Momenten, doch so wenig Alexander vom Alkohol loskommt, so wenig ist Lisa in der Lage, sich selbst einzugestehen, dass Alexander andere Hilfe braucht und seine Krankheit nicht ihr eigenes Leben regieren darf. (Quelle: br-online)