Katharina Schüttler mit Manuel Ruby | © BR/Oberon Film GmbH/Alfons Kowatsch

• Seit du da bist. Michael Hofmann hat die Koproduktion Seit du da bist von BR, BR/ARTE und ARD Degeto inszeniert. Die Hauptrollen in der Liebesgeschichte zwischen der Geigenlehrerin Clara und dem Maler Jarek spielen Martina Gedeck und Manuel Rubey, in weiteren Rollen sind unter anderem Katharina Schüttler und Robert Palfrader zu sehen. Das Drehbuch wurde ebenfalls von Michael Hofmann geschrieben. TV-Premiere: 6.5.2016 auf arte.

Um nach längerer Arbeitslosigkeit endlich ihren Traumjob zu bekommen, verschweigt Alina (Katharina Schüttler), dass sie ihre zehnjährige Tochter Lilia (Allegra Tinnefeld) alleine erzieht. Ein neues Alltagskonzept muss her und Alina hat nur die Möglichkeit, ihren Exfreund Jarek (Manuel Rubey) zu rekrutieren, die kleine Lilia einmal pro Woche in den Geigenunterricht zu bringen. Das Mädchen und der erfolglose Maler müssen Antipathien von früher überwinden, um das „Joint Venture“ über die Bühne zu bringen. Jarek lernt dabei die Familie der Geigenlehrerin kennen, Clara (Martina Gedeck) und ihren Mann Bertschi (Robert Palfrader) samt deren drei Söhne. Bei letzteren kann der coole Pole wesentlich schneller punkten als bei Lilia. Aber auch zwischen ihnen taut das Eis langsam auf und Jarek genießt zunehmend die familiären Berührungspunkte. Nur gegenüber Bertschi, ausgerechnet ein angesehener Kunstmäzen der Stadt, bleibt er aus Berufsstolz reserviert. Selbst als Alinas Lüge auffliegt und ihr fristlos gekündigt wird, besteht Jarek weiterhin darauf, Lilia zu bringen. Denn Jarek fühlt sich zu Clara hingezogen, ohne es ihr eingestehen zu können. Als Lilia die Chance bekommt, als Meisterschülerin zu einer anderen Lehrerin zu wechseln, bricht der Kontakt zu Clara ab. Bis Jarek und Clara sich einige Monate später zufällig wieder treffen…
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• Ku’damm 56. Der dreiteilige Film (Regie: Sven Bohse) erzählt von den jungen Frauen der 50er-Jahre, ihrem Aufbegehren gegen das biedere, festsitzende Frauenbild und von ihrem Kampf um eine selbstbestimmte, weibliche Identität. „Der Film widmet sich den jungen Frauen dieser Zeit, die nicht nur mit der bigotten Moral, sondern darüber hinaus mit einem biederen, festsitzenden und fatalen Rollenverständnis kämpften. Es herrschte Gehorsam vor. Aber die Rebellion kam an anderer Stelle umso stärker zum Ausbruch: im Rock ’n‘ Roll, der wie eine Naturgewalt hervorbrach. Kein Wunder, dass die Eltern es mit der Angst bekamen“, so Erfolgs-Drehbuchautorin Annette Hess (Weissensee) über Ku’damm 56.
Zum Inhalt: Tanzschulbesitzerin Caterina Schöllack (Claudia Michelsen) hat drei Töchter, von denen zwei ihrer gesellschaftlichen Bestimmung folgen: Helga (Maria Ehrich) hat eine scheinbar glänzende Partie gemacht und wird den Juristen Wolfgang von Boost (August Wittgenstein) heiraten. Die Krankenschwester Eva (Emilia Schüle) hat ihre Zukunft genau im Blick und legt alles daran, von ihrem Chef Professor Fassbender (Heino Ferch) geheiratet zu werden. Nur Monika (Sonja Gerhardt) ringt als ungeliebte Tochter um die Akzeptanz ihrer strengen Mutter. Doch als ihr Versuch sich anzupassen zu einer zwischenmenschlichen Katastrophe führt, beginnt Monika, gegen den ihr vorbestimmten Weg und gegen ihre Mutter zu rebellieren. Aber auch ihre Schwestern müssen schmerzhaft erkennen, wie sie in ihrem Rollenbild gefangen sind…
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