Foto mit Katharina Schüttler (r.), Ulrike Kriener und Rainer Bock

Für „Weihnachten im Schnee“ steht Katharina Schüttler (r.) u. a. mit Ulrike Kriener und Rainer Bock vor der Kamera. | © obs/ZDF/Timo Moritz

Weihnachten im Schnee (Arbeitstitel). Eigentlich feiert Familie Johnen rund um die Eltern Gitta (Ulrike Kriener) und Henri (Rainer Bock) das Weihnachtsfest immer gemeinsam in Hamburg. Jetzt wundern sich die drei erwachsenen Kinder Annika (Katharina Schüttler), Sanne (Inez Bjørg David) und Bastian (Anton Spieker), dass Weihnachten dieses Jahr im Schnee, auf einer Hütte in Norwegen, stattfinden soll. Regie führt Till Franzen („Herr und Frau Bulle“), das Drehbuch schrieben Claudia Matschulla und Arnd Mayer. In den weiteren Rollen spielen Carsten Björnlund, Wencke Myhre, Luke Matt Röntgen und andere. Eine Mail, die die Geschwister kurz vor den Feiertagen von den Eltern erhalten, stellt die alljährliche Weihnachtsroutine auf den Kopf. Buchhalterin Annika, verheiratet mit Christoph (Janek Rieke) und Mutter eines Teenagers, ist nicht sonderlich besinnlicher Stimmung. Sie stellt ihr bisheriges Leben in Frage. Ihre Schwester Sanne, Ärztin am Universitätsklinikum, wollte Dienst schieben – gemeinsam mit ihrer Affäre Mark (Johannes Hauer). Nur Bastian freut sich auf die Feiertage im Schnee. Also macht sich die Familie auf nach Norwegen. Dort angekommen, ist die Vorfreude auf Weihnachten erst einmal groß. Die verschneite Hütte ist festlich geschmückt, Neuigkeiten werden ausgetauscht, und man macht einen gemeinsamen Ausflug in die Stadt. Doch auf engem Raum brechen schnell alte Konflikte auf. Vater und Mutter benehmen sich seltsam. Hat Henri eine Affäre? Bastian versucht, seine Mutter um Geld anzupumpen, sehr zum Unwillen seiner Schwestern. Und die Eltern sorgen sich um Sanne, die erschöpft wirkt und der ständig schlecht ist. Keines der Kinder ahnt, dass Gitta und Henri ein Geheimnis haben.

Produziert wird „Weihnachten im Schnee” von Relevant Film Produktion GmbH, Heike Wiehle-Timm. Im ZDF liegt die Redaktion bei Berit Teschner. Ein Sendetermin stand beim Verfassen dieser Meldung (4.3.2019) noch nicht fest.

•  Dreibettzimmer (Arbeitstitel). Die Geschwister Mareike (Andrea Sawatzki), Dietrich (Simon Schwarz) und Felicitas Reber (Jule Böwe) trauen ihren Augen kaum, als nach 50 Jahren Abwesenheit ihr in Argentinien verschollen geglaubter Vater Xaver (Branko Samarovski) plötzlich vor der Tür steht – mittellos, ohne Rentenanspruch und Krankenversicherung, mit nichts als seiner Zahnbürste im Gepäck. Der Versuch, ihn im Sozialamt, im Altenheim oder an einer Autobahnraststätte abzuladen, scheitert – und so tingelt der schlagkräftige Xaver nach und nach durch alle Wohnungen und bringt dabei die Familien, Partnerschaften und die Arbeit seiner Kinder ganz gehörig durcheinander. Dabei stellt sich heraus, dass auch unter den drei Geschwistern einiges im Argen liegt, und so dauert es nicht lange, bis sie merken, dass ihr freilaufender Vater nicht ihr größtes Problem ist.

Regie führt Michael Hofmann, das Drehbuch schrieben Bert Koß und Michael Hofmann. Produziert wird die Komödie von die film gmbh, Uli Aselmann und Sophia Aldenhoven, im Auftrag von BR und ORF. Die Redaktion liegt bei Claudia Simionescu (BR) und Klaus Lintschinger (ORF). Die Ausstrahlung im Ersten ist im Rahmen des FilmMittwoch 2019 geplant.
• Hier die Pressemitteilung des BR

• So weit das Meer. Vor eineinhalb Jahrzehnten hat Wolf Harms (Uwe Kockisch) den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter erschossen und wurde verurteilt. Nach seiner Haftentlassung muss er erfahren, dass er den Falschen getötet hat. Regie führt Axel Barth nach dem Drehbuch von Paul J. Milbers und Sabine Radebold. In weiteren Rollen spielen Suzanne von Borsody, Katharina Schüttler, Imogen Kogge, Tom Radisch und andere.

Harms’ Selbstverständnis gerät ins Wanken. Hat er sich bisher zumindest moralisch im Recht gesehen, muss er sich nun eingestehen, dass er ein Mörder ist. Der Vergewaltiger seiner Tochter wurde nie zur Rechenschaft gezogen; die eigentliche Tat ist verjährt. Die Schuld, die Harms auf sich geladen hat, lässt ihm keine Ruhe. Er muss den wahren Täter finden. In der eigenen Familie will keiner mehr in den alten Wunden bohren – auch seine Tochter, die sich mittlerweile ein glückliches Leben aufgebaut hat, will nicht erneut in die Rolle des Opfers gedrängt werden.

Harms glaubt, dass der Verbrecher aus dem unmittelbaren Umfeld stammt. Seine Vermutung wird zur Gewissheit, als das Archiv mit den Akten von damals niedergebrannt wird. Offenbar lebt der Täter noch immer mitten unter ihnen. Jedermann wird zum Verdächtigen. Wie damals beginnt Harms, Grenzen zu überschreiten. Die einzige Chance, Erlösung zu finden, liegt ausgerechnet bei der Mutter des jungen Mannes, den Harms damals ermordete.

So weit das Meer ist eine Produktion der ndF: mbH, Unterföhring, im Auftrag des ZDF. Der Produzent ist Matthias Walther, die Junior Producerin Charlotte Groth. Die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. Premiere: 15.4.2019 im ZDF

Setfoto Fast perfekt verliebt mit Katharina Schüttler und Manfred Zapatka

Katharina Schüttler und Manfred Zapatka in Fast perfekt verliebt. | © ZDF/Marion von der Mehden

• Fast perfekt verliebt. Das Leben von Ingenieurin Isabel (Katharina Schüttler) verläuft in geregelten Bahnen. Sie verwendet all ihre Energie auf die Konstruktion eines Schiffs, das die Meere von Plastikmüll befreien soll. Doch ihr Vater Ernst (Manfred Zapatka) bereitet ihr Sorgen: Nach einem Schlaganfall benötigt er Betreuung. Da er allerdings schwer zufriedenzustellen ist, hält es keine Haushaltshilfe lange bei ihm aus. Durch Zufall lernen Vater und Tochter auf einer Feier Ivo (Aleksandar Jovanovic) kennen, der mit Ernst gleich auf einer Wellenlänge ist. Ohne viel über Ivo zu wissen, stellt Isabel ihn kurzerhand als Betreuer für ihren Vater ein. Obwohl Ivo und Isabel in zwei Welten leben, die gegensätzlicher kaum sein könnten, verlieben sich die beiden ineinander. Doch dann erfährt Isabel, dass Ivo im Gefängnis saß. Seit ihrer Scheidung von Ex-Mann Mads (Tim Ehlert) ist Isabel ein gebranntes Kind. Ist sie etwa wieder an den falschen Mann geraten?

Fast perfekt verliebt wird im Auftrag des ZDF von Cinecentrum Berlin Film- und Fernsehproduktion (Produzentin: Doris Büning) produziert. Verantwortliche Redakteurinnen im ZDF sind Nina Manhercz und Tanja Bares. Vor der Kamera stehen außerdem Marita Breuer, Carolyn Genzkow, Magdalena Helmig, Stefan Lampadius und andere. Regie führt Sinan Akkus nach dem Drehbuch von Birgit Maiwald und Jörg Tensing. Premiere: 5.5.2019 im ZDF